Die 7/5 konstruiert Kühlkästen!
Wer schafft es, einen Eisblock am längsten am Leben zu erhalten?
Diese Aufgabe bekam die 7. Klasse am Ende des Themas „Energie“ im Physikunterricht gestellt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vorab angeschaut, wie auch noch heutzutage Eishäuser gebaut werden um Lebensmittel länger haltbar zu machen, wenn keine Elektrizität vorhanden ist, um einfach einen Kühlschrank anzuschließen.
Die Größe der Kühlkästen sollte die eines Schuhkartons nicht überschreiten. An Material war alles erlaubt, was nicht giftig oder gefährlich war.

Somit schied zum Bedauern vieler Jungen Glaswolle aus. In der Planungsphase gab es diverse Höhenflüge, die von Zeit zu Zeit durch die Lehrerin wieder geerdet werden mussten aber am Konstruktionstag zauberten dann die Schüler allerlei Material zu Tage und es wurde gebastelt, gesägt und geklebt.




Eine Gruppe hatte sogar im Internet recherchiert, wie eine Firma ihre Produkte gekühlt verschickt und diese Verpackung nachgebaut.


Dann kam der große Moment: Die Eisblöcke, gefertigt aus 200ml Wasser in IKEA-Bechern wurden morgens um 8 Uhr in die Kühlkästen gestellt und nach fünf Stunden, gegen 13 Uhr erfolgte die Siegerermittlung. Dazu wurden der Reihe nach die Kästen geöffnet, die Becher vorsichtig herausgeholt und das entstandene Schmelzwasser abgemessen.
In den beiden besten Kühlkästen hatten sich in dieser Zeit nur 6 ml bzw. 8 ml Schmelzwasser gebildet.


Dies beiden Gruppen hatten das übrige Feld weit abgeschlagen, denn in den anderen Kästen lag die Menge des entstandenen Schmelzwassers zwischen 25 ml und 70 ml. (Text und Bilder von S. Waszkewitz)