Die Arbeitsgruppe „Classroom Management“ befasste sich mit den folgenden Inhalten:
„Methode der zwei Dias“: Ein positives und ein negatives persönliches Erlebnis aus der Vergangenheit bildlich „übereinander legen“, um als unangenehm empfundene Situationen zu entschärfen
Zielphysiologie: Das Setzen von geeigneten Zielen in Form innerer Bilder beeinflusst die Körperphysiologie und damit auch Auftreten und Wirken auf Andere, z.B. auf eine Schulklasse
Bedürfnishierarchie nach Abraham Maslow: Insbesondere im Zusammenhang mit „Leistung“ und „Anerkennung“, denn das Erstere setzt das Letztere voraus.
„72-Stunden-Zeitfenster“ für die Ansprache von unerwünschtem Verhalten bei Schülerinnen bzw. Schülern
„Aktives Zuhören“, um „Kommunikationssperren“ zu vermeiden, d.h. um herauszufinden, was der Gesprächspartner uns mitteilen will
„Methode III“ nach Carl Rogers um eine „Win-Win-Situation“ herbeizuführen. Anhand eines Rollenspiels wurde vorher die Unwirksamkeit von auf „Streit“ oder „Widerstand“ beruhender Kommunikation hinsichtlich einer Lösungsfindung erprobt. Die „Methode III“ wurde exemplarisch am Thema „Umgang mit Hausaufgaben“ durchgeführt. Wichtig bei dieser Methode ist das konsensuale Vorgehen. Die einzelnen Schritte der Methode sind:
Bedürfnisse ermitteln (alle Bedürfnisse sind hierbei erst einmal gleichberechtigt)
Ideen sammeln (um Bedürfnisse zu befriedigen; alle Ideen sind hierbei zulässig)
Bewerten der Ideen (ungeeignete Ideen streichen; Steuerung durch Lehrkraft hierbei erlaubt)
Entscheiden für eine Lösung
Organisation des Vorgehens zur Umsetzung der Lösung
Kontrolle (wann stellt man wie die Wirksamkeit des gewählten Lösungsweges fest)
Allgemeine Tipps zum Umgang mit Schulklassen (→ „Wirkungskompetenzen“):
„Ich-Botschaften“ vermitteln
„Zielorientiert“ handeln (sich dabei über die Ziele vorher klar sein!)
„Rituale einführen“ (z.B. zu Stundenbeginn)
„Authentisch bleiben“
Seite zuletzt geändert am 06.05.2010, 10:31 Uhr von Ralph Werner-Dralle