Die 10. Klassen in Berlin ...!

 

 

 

Am Mittwoch nach den Osterferien sollte es für uns ungefähr 150 Schüler des 10. Jahrgangs losgehen, auf Klassenfahrt nach Berlin.

Nach der ungefähr 4 stündigen Busfahrt vom ZOB in Hamburg nach Berlin mussten wir noch mit der S-Bahn zu unserem Youth Hostel fahren. Dort angekommen richteten wir uns in unseren Zimmern ein und hatten noch ein bisschen Freizeit bis wir uns trafen um gemeinsam zum Brandenburger Tor zu fahren und erste Eindrücke von der Stadt zu gewinnen. Da das Wetter sehr warm und sonnig war, hatten sich viele von uns ihre kurzen Hosen angezogen, allerdings bereuten sie diese Entscheidung schnell, denn kurz nachdem wir ein Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor gemacht hatten, fing es auf einmal an wie aus Eimern zu schütten. Da wir nun sowieso bis zum Abendessen Freizeit hatten flüchteten sich viele von uns zum Dunkin' Donuts. Die Freizeit nutzten wir zum Beispiel um zum Alexanderplatz zu fahren oder den Ku'damm entlang zu bummeln. Am Abend suchten viele von uns einen Ort um das Champions League Spiel zwischen dem FC Bayern und Real Madrid zu sehen, wobei wir nur die erste Halbzeit sehen konnten, da wir um 22:00 Uhr auf unseren Zimmer sein mussten.

Am nächsten Morgen mussten zuerst einmal alle früh aufstehen und frühstücken, da wir klassenweise zur Stasi Gedenkstätte nach Hohenschönhausen fuhren und unsere Führungen schon früh begannen. Wir besichtigten dort das ehemalige Stasi Gefängnis und bekamen viele Eindrücke, wie es sein musste als Gefangener dort gewesen zu sein, vor allem weil die Führungen von Zeitzeugen geleitet wurden fanden wir sie sehr interessant und bewegend. Von da an hatten wir wieder Zeit zu unserer freien Verfügung, die auch wieder sehr unterschiedlich genutzt wurde, mache gingen shoppen, andere erkundeten lieber Kreuzberg oder genossen das wunderbare Wetter an der Spree. Später trafen wir uns alle am Bundestag wieder, dort hatten wir dann die Möglichkeit auf der Tribüne zu sitzen, wo uns ein netter Mann über viele Dinge informierte, wie zum Beispiel die Sitzordnung, wir konnten aber auch Fragen stellen. Wir alle lernten viel dazu und danach machten sich einige von uns auf, um die Kuppel des Bundestags zu besichtigen. Ein wunderbarer Ausblick! Abends mussten wir uns selber ein Restaurant, eine Dönberbude oder ähnliches zum Abendessen suchen, was aber ein eher kleines Problem war, denn unser Hostel lag direkt zwischen vielen Bars, Sushiläden und Restaurants.

Am Freitagmorgen hieß es für alle Kofferpacken, da wir schon morgens aus unserem Youth Hostel auschecken mussten, so kamen alle gepackten Koffer in einen Gepäckraum und wir machten uns in klassenübergreifenden Gruppen auf, ein Museum unserer Wahl, das jeweils von einem Lehrer angeboten wurde, zu besuchen. Darunter waren das Jüdische Museum, das Mauer Museum, das Holocaust Denkmal, das Neue Museum, das Olympiastadion, das DDR Museum und Topografie des Terrors. Ich kann leider nur für das Mauer Museum sprechen, aber dort war es wirklich sehr interessant. Auch hier wurde unsere Führung von einem Zeitzeugen geleitet, der selber aus der DDR geflüchtet ist und danach anderen Menschen bei der Flucht geholfen hat. Er erzählte uns von vielen aufregenden Fluchten und wir alle fanden diese Führung sehr lehrreich. Jedoch hat man auch von den anderen Musen vor allem Gutes gehört und so hat an diesem Tag wohl jeder sein Wissen vergrößern können. Nun hatten wir bis zu unserer Abreise noch etwas Freizeit. Dann ging es wieder los, alle sechs 10. Klassen plus Lehrer liefen mit Koffern durch Berlin und fuhren Bahn, da hat so mancher ganz schön blöd geschaut. Auf der Rückfahrt merkte man allerdings, dass es doch auch eine anstrengende Klassenfahrt war, da es in den Bussen doch ruhiger war und auch einige kurz schliefen.

Insgesamt war es eine sehr lehrreiche und interessante Fahrt, die zeigt, dass Museumsbesuche und lernen nicht immer langweilig sind und die uns allen sehr gut gefallen hat.

 

Lea Sauerländer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berlin - grenzenlos gut (Vol. II)

Vom 23.04. bis einschließlich dem 25.04. 2014 war der 10. Jahrgang, welcher aus sechs Klassen mit insgesamt rund 150 Schülern besteht, gemeinsam mit zehn Lehrern in der Hauptstadt Deutschlands, Berlin.

Das Treffen in Hamburg war um acht Uhr beim ZOB, um anschließend die dreistündige Fahrt mit dem Bus anzutreten. Angekommen in Berlin lernten wir direkt den Berliner Nahverkehr kennen, indem wir mit der der S-Bahn zu unserer Unterkunft fuhren. Anders als in der Zeit vor 1990 geschah dies komplett ohne Grenzkontrollen. Unser Hostel befand sich im Studentenviertel Friedrichshain und war mit vier- bis acht-Personen-Zimmern ausgestattet. Direkt nach der Ankunft wurden die Zimmer aufgeteilt, bezogen und dann ging es auch schon wieder los: Ziel des Kurztrips: Das Brandenburger Tor. Das Wetter war gut, der Pariser Platz reich besucht, es wurde noch ein gemeinsames Foto der Reisegruppe gemacht, dann schlug das Wetter um. Platzregen.

Wir teilten uns auf, suchten einen Unterstellplatz um nicht nasser als eh schon zu werden. Ein guter Anfang für die ersten Erkundungen Berlins, diese wurden in kleinen Gruppen freier Wahl vollzogen. Während es einige vorzogen, shoppen zu gehen, schauten andere sich beispielsweise im Botschaftsviertel etwas genauer um. Am Abend traf sich die ganze Truppe zum gemeinsamen Essen um 18 Uhr im Hostel. Nach der Stärkung stand uns die Stadt wieder bis 22 Uhr zur freien Verfügung und wurde vielstmöglich genutzt.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück in die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR in Berlin-Hohenschönhausen. Nach einer sehr emotionalen Führung eines ehemaligen Häftlings ging es mit frisch angeeignetem Wissen und einer von der Detailgetreuigkeit des Vortrags betroffenen Stimmung wieder getrennt quer durch Berlin, um uns auf eigene Faust umzusehen, zu shoppen oder einfach zu entspannen.

Am Nachmittag ging es dann in das Herz der deutschen Demokratie: dem Reichstagsgbäude. Nach einigen Minuten Wartezeit durften wir durch die obligatorischen Sicherheitskontrollen und dann in das überwältigende Bauwerk. Da leider keine Sitzungswoche war, konnten wir keiner Plenarsitzung beisitzen, stattdessen bekamen wir von einem Mitarbeiter des Bundestages einen sehr informativen und humorvollen Vortrag über die Funktionsweise und Zusammensetzung des Bundestags auf den aus den Fernsehen bekannten Besucherrängen. Nach dem Vortrag ging es erneuert durch eine Sicherheitskontrolle und dann auf das Dach mit der berühmten Glaskuppel von der man einen wunderschönen Rundumblick über ganz Berlin hat. Anschließend stand uns der Abend wieder bis zur Nachtruhe um 22:00 zur freien Verfügung. 

Am letzen Studienfahrtstag fuhren alle Schülerinnen und Schüler nach dem Frühstück in klassenübergreifenden Gruppen in verschiedene Museen welche die Schülerinnen und Schüler schon vor der Berlinfahrt wählen konnten (zur Auswahl standen z.B. das DDR-Museum, das Neue Museum, das Mauermuseum, die Besichtigung des Olympiastadions oder die Topographie des Terrors). Nach dem Museumsbesuch bekamen wir unsere letze Freizeit, gegen Nachmittag erfolgte nämlich schon wieder die Abfahrt mit den Bus, sehr zum Leidwesen aller Mitreisenden, da wir eine sehr schöne aber doch zu kurze Zeit in Berlin hatten.

Zusammenfassend lässt sich ein durchaus positives Fazit ziehen, wir haben auf der Berlinfahrt viel sehen und lernen können. Die viele Freizeit und das angebotene „Pflichtprogramm“ wurden äußerst positiv angenommen, einzig unser Hostel stieß bei einigen nicht auf Begeisterung.


 

Daniel Lukic & Fabian Pudwell (10/1)


 

 

 

 

 

 

 

 

Seite zuletzt geändert am 21.05.2014, 09:15 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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