„Endstation Meer?

-         Das Plastikmüll-Projekt“

 

 

Schulausflug ins Museum für Kunst und Gewerbe

 

Am Mittwoch, den 13.02.2013, sind wir, die 7/5, mit unserer Klassenlehrerin Frau Dauzenroth und unserem stellvertretenden Klassenlehrer Herrn Beckmann mit der S-Bahn nach Hamburg in das Museum für Kunst und Gewerbe gefahren, wo wir eine „Plastikmüll-Ausstellung“ besucht haben.

Von der Bahn aus war es nicht mehr weit, wir mussten nur noch über eine große Straße, einmal um die Ecke laufen und schon standen wir vor dem großen Gebäude. Leider mussten wir dort noch eine halbe Stunde warten, da unsere Lehrer es zu gut mit der Pünktlichkeit meinten. Ein Lichtblick während der Wartezeit hätte „McDonalds“ (direkt gegenüber des Museums) sein können, wo leckere Burger hausten und alle – zumindest fast alle – gerne hingegangen wären, doch wie erwartet blieb dies nur ein Wunsch. Mit gefrorenen Händen und „Allerwertesten“ wurden wir schließlich pünktlich um 10:00 Uhr in das Museum hineingelassen.

Das erste, was wir sahen, als wir die Ausstellung betraten, war ein XXL-Müllhaufen auf dem Fußboden in der Mitte der Ausstellung. Unter anderem sahen wir Surfbretter, Bierkästen und Sicherheitshelme von „Bob dem Baumeister“. Unsere Führerin erklärte uns dazu, dass wir nur Plastik sehen würden, weil Plastik ein Material sei, das nicht (oder nur sehr, sehr langsam!) verrotte. Damit wir aktiv zuhörten – schließlich waren wir auf einem Schulausflug - , stellte sie uns Fragen, die wir beantworten durften.

An einer weiteren Station zeigte sie uns Möglichkeiten auf, die Umweltverschmutzung zu verhindern, von denen letzten Endes aber jede das war, was wir am Anfang auf dem Boden sahen: und zwar „Müll“. Das heißt, die Menschheit ist auf noch keine schlaue Lösung gekommen, damit kein Plastik mehr im Meer landet.

Das Schlimmste an der Plastikverschmutzung ist jedoch, dass viele Tiere, unter anderem auch bedrohte, das Zeug fressen und dadurch krank werden. Der Müll wird also zu einem großen Teil von der Natur wieder an uns zurückgegeben. Ob er nun am Strand angespült wird oder ob wir die erkrankten Fische essen, der Müll kommt wieder!

Das Problem ist, dass wir den Rest davon nicht einfach mit großen Schiffen aus dem Meer angeln können. Uns wurde erklärt, dass sich der Plastikmüll in einem Strudel im Pazifischen Ozean in 30 Metern Tiefe sammelt und nach einiger Zeit so zerkleinert werden würde, dass es unmöglich sei, ihn herauszuholen.

Noch klarer machte uns die Führerin die Erkrankung der Tiere, als sie uns Bilder von toten aufgeschnittenen Vögeln zeigte (sehr appetitlich). In ihrem Inneren befanden sich Plastikreste, zu solchen Mengen, wie bei einigen von uns unterm Sofa.

 

Es war insgesamt sehr interessant, doch einiges war uns auch schon bekannt. Allerdings wurde es uns noch bewusster gemacht, als es vorher war.

(Und ja, wir waren sauer, dass „Bob der Baumeister“, seine alten Helme ins Wasser schmeißt.)

 

 

Text: Marlene H. Schulz (7/5) 

 

 

 

 

Seite zuletzt geändert am 26.02.2013, 10:27 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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