Tut-Kurs Wrede in Buxtehude und der Hafen City

 

 

Der Lehrplan sieht für den 12. Jahrgang vor, dass die Schüler/innen im Seminarfach ein Projekt selber planen und verwirklichen sollen. Dementsprechend hat es sich die Tut-Gruppe Wrede zur Aufgabe gemacht, in Kleingruppen Exkursionen mit Bezug zum Erdkundeunterricht zur organisieren. Aus Zeitmangel war es uns leider nicht möglich, alle Ausflüge in der Realität durchzuführen, doch zumindest zwei der Führungen ließen sich in unserem Terminplan unterbringen.

So ging es am Donnerstag, den 23.11., nach Buxtehude und dann eine Woche später in die Hafen City nach Hamburg.

 

Die erste Exkursion lief unter der Überschrift „Stadtentwicklung in Buxtehude“. Ca. 90 Min. lang führten Annik, Emilie, Annali und Lena uns durch die Altstadt und machten zwischendurch an zahlreichen Orten halt, welche für die Entwicklung Buxtehudes von Bedeutung sind. Dies waren z.B. der Marschtor-Zwinger, das Fleth oder die St. Petri-Kirche. Unter anderem konnten wir im Unterricht erlerntes Wissen wie die Merkmale einer mittelalterlichen Handels- und Bürgerstadt an einem realen Beispiel nachvollziehen und lernten darüber hinaus viel Neues, z.B. über frühe Handelsbeziehungen, die Buxtehude bereits Mitte des 14. Jhds. zum Titel „Hansestadt“ verhalfen. Außerdem erfuhren wir einige kuriose Dinge, so z.B., was es mit den sogenannten Viverhasen auf sich hat, dass die Stadtschreiber mit Kielfedern der Stadtgrabenschwäne schrieben und warum der Magister Halepaghe im 15. Jahrhundert das Klosterleben zu alter Strenge zurückführen musste.

 

 

Zum krönenden Abschluss des Tages kehrten wir dann alle gemeinsam ins Buxtehuder Bürgerhaus, auch „Amadeus“ genannt, zu einem gemütlichen Abendessen ein.

In der zweiten Exkursion am 30.11. zeigten uns Chiara, Lea, Nele, Nea und Henrik anhand von acht Stationen, dass die Hafencity ein multifunktionaler Stadtteil ist.

Wir erfuhren u.a, dass die Speicherstadt der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt ist und die Hafencity neben einer Grundschule mit Pausenhof auf dem Dach und einer Universität für Baukunst und Metropolentwicklung der Sitz multinationaler Konzerne wie Unilever ist.

Und auch der Spaß kam nicht zu kurz: Bei der Durchquerung des Piratenspielplatzes konnten die Teilnehmer nicht an Trampolins und Klettergerüsten vorbeigehen, ohne alles auszuprobieren, und auch Frau Wrede ließ es sich nicht nehmen, eine Runde zu schaukeln.

 

Den Abschluss bildete nach etwa zwei Stunden ein Blick vom Aussichtsturm auf das gesamte Areal; anschließend wärmten sich die Teilnehmer mit einem Heißgetränk auf dem Weihnachtsmarkt an der Alster auf, bevor es zurück nach Hause ging.

 

Die Exkursionen waren insgesamt sehr informativ und für alle Beteiligten in vielerlei Hinsicht lehrreich.

 

(Text: Lena Böttcher und O. Wrede)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seite zuletzt geändert am 12.12.2017, 10:35 Uhr von Sascha Sobkowiak
 

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