Prag-Kursfahrt JG. 12

 

25. - 29. September 2017

 

(Tut-Gruppen: Goebel, Kühl, Koch, Schroeder-Schroeter, Sobkowiak und Wrede)

 

TAG 1 

Am Montag den 25.9 um 6.45 brachen wir mit zwei Bussen gen Osten auf. Erstes Etappenziel war Hannover darauf folgten Magdeburg, Dresden und schließlich Prag. Nach ermüdenden zehn Stunden kamen wir, mit 2,5 Stunden Verspätung, müde und genervt in Prag im Hotel an. Anfänglich schafften es viele, die Zeit im Bus durch Schlafen zu überbrücken. Die Fahrt bot auch Positives, wie die Spielereihe Lehrer gegen Schüler. Dabei wurden Spiele wie Zielwerfen oder Essenraten gespielt, welche die Stimmung im Bus hoben. (Endstand 5:5)

 

 

TAG 2 

Am ersten vollständigen Tag in Prag haben sich alle um 9:00 Uhr morgens in der Hotellobby getroffen und der Jahrgang wurde in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ging zuerst in die Nationalgalerie, während die zweite Gruppe in ein Chemie- Museum ging, danach machten beide Gruppen eine Stadtführung. Die dritte Gruppe hingegen fing mit der Stadtführung an und besuchte danach eine Bierbrauerei. Die Gruppe, die das Chemie Museum besuchte, erhielt dort viele Informationen über wichtige Wissenschaftler und konnte am Ende von einem Turm aus die ganze Stadt überblicken. In der Nationalgalerie gab es mehrere Etagen, in denen u.a. Werke aus dem 19. Jahrhundert, aber auch Werke, die auf die momentane Flüchtlingspolitik bezogen sind, ausgestellt wurden. Die Gruppe in der Brauerei durfte zuerst ein bisschen von dem dort gebrauten Bier probieren, danach wurde ihnen erklärt wie das Brauen dort abläuft und am Ende erhielt jeder ein personalisiertes Bierglas. Die Stadtführungen wurden geleitet von tschechischen Reiseleiterinnen, die sehr viel geredet haben über viele Sehenswürdigkeiten an denen wir vorbeigekommen sind. Geendet hat die Tour an der berühmten Prager Karlsbrücke und danach sind alle in kleinen Gruppen selbstständig zu Abend gegessen gegangen. Abends war der Besuch eines Schwarzlicht Theaters geplant, jedoch bemerkten die Tutoren erst als wir vor den Türen des Theaters standen, dass die gekauften Tickets erst für die Show am nächsten Tag waren und daraufhin hatten wir alle spontan noch einen frei zur Verfügung stehenden Abend.

 

 

 

TAG 3

Das Konzentrationslager Theresienstadt liegt im Umland der Stadt Prag.

Aus historischem Interesse und um die Etikette einer „Studienfahrt“ zu erfüllen, brachten uns die mehr oder weniger charmanten Busfahrer am frühen Morgen ins ehemalige Konzentrationslager. Obwohl es in Theresienstadt keine Gaskammern gab, sind die Verbrechen und die Gräueltaten der Nazionalsozialisten, die sie an Männern, Frauen und Kindern begangen haben, unerklärlich grausam und schrecklich.

Die Führung über das Gelände war für Schüler und Lehrer gleichermaßen eine bewegende und emotionale Erfahrung. Den Ort zu besuchen, der für viele Menschen noch vor wenigen Jahrzenten den nahezu unausweichlichen Tod bedeutete, ist kaum in Worte zu fassen aber gerade deswegen essentiell, um derlei rechtsradikale Verbrechen und Tendenzen in der Bevölkerung besser einordnen und in der Zukunft verhindern zu können.

Auf dem Rückweg ließen es einige sich nicht nehmen, weiter die Prager Innenstadt zu erkunden und bei preiswerten Getränken das Sommerwetter zu genießen. Andere spielten ein bisschen American Football im Park ( und machten so die Football-AG des GNW zu einer internationalen AG ) oder ruhten sich für den anstehenden Party-Abend aus.

Das Theaterstück, das als typisch tschechisches Schwarzlichttheater angekündigt wurde und unser kulturell anspruchsvolles Abendprogramm bilden sollte, blieb leider hinter den ohnehin niedrigen Erwartungen zurück. Da die Geschehnisse auf der Bühne eher zusammenhanglos und unverständlich blieben, tendierte der Konsens der Meinungen  dahin, „dass es wohl entweder zu intellektuell für Schüler, Lehrer und sogar Kunstlehrer oder einfach nur schlecht gewesen sei.“

Die Nachtschwärmer unter uns genossen im Anschluss noch einen intensiven Abend in der größten Disco Europas und tanzten und feierten bis in die Nacht, woraus sich einige eher unerwartete romantische Kurzbeziehungen ergaben. (Videomaterial vorhanden)

 

 

 

 

 

TAG 4

Am Donnerstag mussten die Tutkurse von Frau Wrede, Herrn Kühl und Herrn Schroeder-Schroedter früh hoch, da es ins jüdische Viertel ging. Trotz der allgemeinen Müdigkeit nach dem Feiern waren die meisten mehr oder weniger pünktlich und aufnahmefähig. Zunächst ging es in das jüdische Museum Prag. Zu Beginn mussten alle Jungs eine bestimmte Kopfbedeckung aufsetzen, während dies den Mädchen erspart blieb. Daraufhin hatten alle SuS die Möglichkeit, sich frei im Museum zu bewegen, welches zum größten Teil aus riesigen Tafeln bestand, auf denen Namen hingerichteter Juden sowie deren Lebenszeit aufgelistet waren. Anschließend besichtigten wir den jüdischen Friedhof, auf dem sich über 12000 Gräber befinden. Diese Gräber haben ihren Ursprung schon im Mittelalter. Die dazugehörige Synagoge beinhaltet ebenfalls mehrere Ausstellungsstücke, u. a. die Tora.

Nachmittags um 15:00 Uhr trafen sich alle Kurse vor dem INTERCONTINENTAL, um eine Bootsfahrt mit integriertem Buffet auf der Moldau zu machen - ein Konterprogramm zu den Stadtführungen, die den meisten Schülern schon zum Halse heraushingen. Die Fahrt war sehr witzig, es wurde fotografiert, gelacht und gewisse zu spät gekommene Schüler auf den Arm genommen. Damit war der letzte Tag in Prag zu Ende und die SuS durften individuell entscheiden, wie sie ihren letzten Abend in Prag genießen wollten, ob in der Stadt oder im Hotel.

 

 

 

TAG 5

Die Rückfahrt begann am Freitag um 8 Uhr. Anfangs waren die Straßen frei und wir kamen relativ zügig voran. Zum Entsetzen der Schüler war auf keiner der vom Busfahrer angesteuerten Raststätten ein Mc Donald’s oder Burger King zu finden. Leider gerieten wir hin und wieder in Staus, allerdings herrschte durchgängig eine ziemlich positive Stimmung und alle freuten sich auf die Ankunft in Neu Wulmstorf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Malte Bruns, Lennart Pluntke, Frau Wrede und Herr Sobkowiak

Seite zuletzt geändert am 16.10.2017, 16:24 Uhr von Sascha Sobkowiak
 

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