Für eine Handvoll Schüler…

Projektthema: GELD – MACHT – GLAUBE

 

 

Exakt fünf Schüler wählten während der Projektwoche „500 Jahre Reformation“ das inhaltlich sehr komplexe Thema Geld – Macht – Glaube, welches aus wirtschaftlicher und europäischer Perspektive die Reformation zu erfassen suchte.

Damit auch die Anschaulichkeit nicht zu kurz kommt, entschlossen sich die Geschichtslehrer und Projektleiter Jan Wolkenhauer und Carl Röthig eine Exkursion nach Lübeck ins Europäische Hansemuseum anzubieten, welche – aufgrund der geringeren Nachfrage des Projektthemas – leider etwas teurer als geplant wurde.

 

Hier der Bericht von Jette Rosenberger, 10/2:

 

 

 

Lübeck ist eine der bekanntesten Hansestädte Deutschlands. Die nahe an der Ostsee liegende Stadt bot im Mittelalter optimale Handelsbedingungen, nahe am Wasser und Handelswege auch zu Land. Seine Blütezeit hatte Lübeck vom 12. bis 15. Jahrhundert, über 300 Jahre war Lübeck die Königin der Hansestädte. Seit dem Niedergang der Hanse lebt Lübeck von seiner Tradition, seiner Berühmtheit.

Unser Besuch in der Stadt des Marzipan führte uns in das Europäische Hansemuseum, einer Supermacht des Mittelalters.

Auf dem Weg zu unserem eigentlichen Ziel, dem Museum, kamen wir an vielen bekannten Gebäuden der Stadt vorbei, z.B. dem Holstentor, dem Rathaus und der Marienkirche (der wir auf dem Rückweg noch einen Besuch abstatteten).

 

 

Das Hansemuseum selbst setzt sich zusammen aus einem Neubau mit Restaurant und Dachterrasse, einem früheren Dominikanerkonvent, dem Burgkloster, dem Gericht samt Gefängnis, dem Kirchplatz und dem Beichthaus zusammen.

 

 

Die Sonderausstellung zur Reformation befindet sich im Beichthaus. Die Ausstellung an sich ist informativ, mit viel Text vielen wichtigen Personen der Reformation im Portrait, jedoch mit wenigen ausgestellten Objekten bestückt.

 

 

Die zweite Ausstellung, die eigentliche Dauerausstellung zur Hanse, hat eine gute Balance zwischen informierender und aktiver Ausstellung. An verschieden Stationen konnte man sich zusätzliche Informationen anhören oder auf einem Bildschirm ansehen, wenn man seien Eintrittskarte gegen einen Sensor hielt. Die Ausstellung ist in 13 Räume unterteilt. Zuerst geht man durch eine Inszenierung, darauf folgt ein Kabinett mit ausgestellten Objekten. Insgesamt ist das Museum sehr gelungen, interessant für Jung und Alt. Zudem ist das Museum mit viel Liebe gestaltet, was man auch während des Besuches deutlich spürt und dadurch macht der Besuch noch mehr Spaß.

 

 

Lübeck ist sich selbst als Hansestadt treu geblieben, man spürt den alten Mittelaltercharme noch, wenn man durch die Straßen mit den vielen alten Häusern läuft.

Lübeck eine Hansestadt voller Tradition, Geschichte und Eleganz.

 

Seite zuletzt geändert am 09.11.2017, 22:49 Uhr von Sascha Sobkowiak
 

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