Shakespeare´s "Macbeth"

 

 

STÜCKFINDUNG:

 

Mit der Spielzeit 2018/ 19 feiert die Theater AG der Oberstufe am GNW ihr 40jähriges Jubiläum. Deshalb sollte etwas Besonderes her: Zur Auswahl standen letztlich ein von Schülerinnen und Schülern der AG selbst geschriebenes Stück über die verbindende Kraft des Theaters und ein Klassiker. Mit knapper Mehrheit entschieden sich die Schauspielenden und Bühnenbildenden für den seit über 400 Jahre toten, aber noch immer, aufgrund der Tiefgründigkeit seiner Themen, der Verwebung verschiedener Ebenen und der Vielschichtigkeit der Charaktere, aktuellen William Shakespeare. Während Der Widerspenstigen Zähmung(1991) und Ein Sommernachtstraum(1994 und 2014) schon am GNW gegeben wurden, sollte es 2019 MacBeth sein.

 

Die bei der Wahl „unterlegenen AGler“ nahmen die Entscheidung sportlich und blieben alle an Bord. Die federführende Autorin der Schreibgruppe, die gleichzeitig die Fäden beim Bühnenbild seit Jahren in der Hand hält, meinte trocken: „Ich wollte in meinem Stück eine Burg, mit Macbethbekomme ich eine Burg.“

 

Damit war der Theater AG sofort klar, dass das Stück eine eher historische, denn moderne Adaption werden sollte, allerdings erlaubte sie sich in der Kostümierung aufgrund der Schlichtheit der mittelalterlichen Kleider und Bedenken gegenüber den schottischen Kilts einige Freiheiten, indem eher ein höfisch-barocker Modestil anvisiert wurde.

 

KONZEPTION, INHALT UND HERAUSFORDERUNGEN DES STÜCKS:

 

Mit der Fokussierung auf eine historisch-anmutende Inszenierung soll ein immer währender Wunsch nach dem Abtauchen in fremde und unbekannte Welten bedient werden: Nicht erst seit kommerziell erfolgreichen Fantasy-Serien wie Game of Thrones oder Heavy Metal Bands à la Manowar und Hammerfall gibt es dieses Bedürfnis, nein die Wurzeln gehen mindestens zurück auf die Strömung der Romantik, in der der Verlust der politischen und gesellschaftlichen Einheit u. a. über mystische, sagenhafte Welten oder einer Glorifizierung des Mittelalters in der Literatur kompensiert werden sollte. Gerade die Romantiker waren es auch, die Shakespeare verehrten und durch die Übersetzungen von August Wilhelm Schlegel/ Ludwig und Dorothea Tieck u. a. auch heute noch den Höhepunkt in der deutschen Übersetzung des englischen Klassikers darstellen.

 

Das Stück spielt im schottischen Mittelalter: Der tapfere, tatkräftige und angesehene Macbeth wird, angereizt durch die Prophezeiungen dreier Hexen, die ihm seine geheimsten Wünsche zum Bewusstsein bringen, von maßlosem Ehrgeiz ergriffen. Angestachelt von seiner Frau, tötet er den König, der ein Verwandter und sein Gast ist, und reißt den Thron an sich. Dieses Verbrechen führt zu einer Kette weiterer Untaten…

 

Macbeth kann das dramatisch geraffteste Stück Shakespeares genannt werden. Die Ereignisse der stark konzentrierten Handlung rollen mit bezwingender Folgerichtigkeit ab, jeder einzelne Charakter überzeugt in seiner Lebensnähe und Plastizität, und die meisterhaft gezeichnete und durch Bühnenbild, Licht und Sound unterstützte düstere Atmosphäre unterstreicht die Wirkung der Tragödie.

 

Bei der Umsetzung stellte sich als Problem – aber dieses haben Schul-Theater-Gruppen allgemein – der geringe Männeranteil in der AG heraus: Mit nicht einmal 25% sind männliche Schauspieler vollkommen unterrepräsentiert! Und das bei einem Stück Shakespeares, welches von Macht, Gier und Mordlust nur so trieft, - und sehr zum Leidwesen der Schauspielerinnen, die immer vor die Herausforderung gestellt sind, Männer- in Frauenrollen umzuwandeln oder eine schauspielerische „Geschlechtsumwandlung mittels Hose“ vornehmen zu müssen. Die schon auf den „weiblichen Überschuss“ etwas angepasste Bearbeitung von Stefan Otto musste von unserer Seite noch weiter geschlechterspezifisch transformiert werden, doch zumindest konnte die Figur Macbeth, dem Original entsprechend, „seinen Mann stehen“.

 

Eben jene Bearbeitung allerdings stempelt den Hauptcharakter des Stücks über den Untertitel als „Baron des Bösen“ ab, was uns sehr fragwürdig vorkam, weil dies einer etwas plakativen Schwarz-Weiß-Zeichnung der Figurenkonstellation entspricht, welche unsere Inszenierung abschwächen möchte, indem Macbeth schwankend zwischen Loyalität und Verrat, Freundschaft und Feindschaft, Macht und Ohnmacht, Gottesfürchtigkeit und Versuchung, Verführung und Widerwärtigkeit gezeigt wird – dabei fast bis zum bitteren Ende gehalten, gestützt,  geführt und gedrängt von Lady Macbeth…

 

 

UNTERSTÜTZER UND SPONSOREN:

 

  • Unsere theaterpädagogische Unterstützung in Albstedt und am GNW: Diana Hanopulos, Ralph Werner-Dralle, Jan Peter Eckhardt und die vielen Ehemaligen der Theaterfamilie wie Anka, Henrik, Manon, Henry, Leandra, Kim, Annika, Celina, Richard, Bene, Jana, Charlotta und wer sonst noch unsere Theaterproben besucht und mit dem „Blick von außen“  bereichert hat.
  • Unser(e) Hausmeister: Gerd Kölln (und Manuel Wüstefeld)
  • Die Bühnen-Technik-AG von Hrn. Hink: Oliver Schneider, Moritz Hödtke, Pawel Gitlevich und immer wieder Malte Bruns (Ehem.).
  • Die BÜBIS: Bühnenbild, Kostümberatung und Requisiten - geleitet von Mette-Marit Sievers und Svenja Hasche (Ehem.): Michelle Becker (Ehem.), Cata Coccolione (Ehem.), Leonie Eggers (Ehem.), Anja Hasche, Gesa Heins, Emilia Jahn, Marc-Alexander Knospe, Nico Krämer, Beekje van Laaten, Alexandra Lühr, Fabio Pankratz (Ehem.), Julius Pietrowski, Christina Prieb, Celina Schmidt (Ehem.), Elin Schultz, Emily und Feylin.
  • Svenja Hasche und Sophie Genz für die Plakatgestaltungen
  • Das Schmink-Team: Annika von Hacht, Celina Schnoor, Leandra Kusch, Marlene Schulz, Manon Wachner, Anka Krzoßa, Charlotta Wille, Henrik Schwägermann, Vivien Worbs, Gerrit Wolf und alle weiteren Helferinnen und Helfer, die uns oft dann „zuwachsen“, wenn wir sie am nötigsten brauchen!
  • Die Stimmen der Erscheinungen in Szene IV,1: Henrik Schwägermann, Leandra Kusch, Fabio Pankratz (Audio-Spuren).
  • Malte Bruns, Fabio Pazour und Frau Lösch (Audio-, Foto- und Filmaufnahmen)
  • Henry Reinking und Frau Luckmann (Bereitungstellung des Waffenarsenals)
  • Frau Lahse und Frau Schröder (Kartenverkauf)
  • „Das Gänseblümchen“ in Elstorf von Nicole Worbs (Blumenlieferung)
  • Fachbereiche Kunst und Musik (Bereitstellung der Räume)
  • Der Snack- und Getränke-Verkauf der 12er, der sich vor, während und nach den Aufführungen um das leibliche Wohl der Zuschauer kümmert!
  • Fr. Lepél vom Buxtehuder Tageblatt
  • Alle Elternhäuser, Freunde und Freundinnen, ehemalige AGler und weitere Bekannte und Verwandte, die mit unserem  Arbeitsprogramm Verständnis hatten und an vielen Stellen geholfen haben, z. B. mit den Fahrdiensten nach Albstedt, der Suche nach Requisiten und Kostümen, mit Rat und Tat zur Seite standen u.v.m.
  • Der Schulverein des Gymnasiums Neu Wulmstorf, ohne den unsere Theaterwoche in Albstedt nicht hätte stattfinden können!

 

 

 

Die Schauspieler und ihre Rollen

 

Schwägermann

Theo

Macbeth

Schöllhorn

Jenna Sophie

Lady Macbeth

Schletter

Lisa

König Duncan, Diener im Hause Macbeth

Schuler

Veronika

Lady Evelyn, Hekate

Novoa

Elisa

Lady Macduff, Mordgeist

Vowe

Hanna

Macduff, Roselin 

Weingartner

Nele

Lenox

Bröer

Rahel

Lady Lenox

Severon

Alexander

Banquo, Narr

Severon

Henry

Fleance

Meier

Annika

Hexe 1

Marx

Rabea

Hexe 2

Hollstein

Lisa

Hexe 3

Gottschewsky

Jolina

Pförtner, Mörder 1, 

feierndes Volk zur Krönung Lady Evelyns

Krämer

Nico

Mörder 2, feierndes Volk zur Krönung Lady Evelyns

Cai

Wendy

Ärztin der Lady Macbeth, Botin/ Spion für Macbeth, Mordgeist, schottische Adlige an der Tafel Macbeth´

Haschimi

Farsana

Kammerfrau der Lady Evelyn mit Namen Eileen,    Kammerfrau der Lady Macbeth, schottische Adlige an der Tafel Macbeth´

 

Licht/ Sound/ Technik/ Bühnenbild/ Kostüme/ Regie

 

Schneider

Oliver

 

Licht, Sound, Technik

Hödtke

Moritz

Gitlevich

Pawel

Hasche

Svenja

Bühnenbild, Kostümberatung & Requisitenausstattung

Eckardt

Jan Peter

Souffleur

Feedback der Gruppe

 

 

Regie

 

Röthig

Carl

Seite zuletzt geändert am 16.03.2019, 09:40 Uhr von Carl Röthig
 

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