Frankreichaustausch 2019

 

 

Anreise

Am 14.3.2019 war es soweit. Es machten sich einige Schüler und Schülerinnen aus dem 11. Jahrgang des Gymnasiums Neu Wulmstorf mit Frau Schwarz und Frau Zolke auf den Weg ins große unbekannte Paris zu ihren französischen Austauschpartnern. Während der langen Zugfahrt kamen bei einigen Kindheitsgefühle bei ein paar Runden „Mario Kart“ auf dem Nintendo wieder hoch. Andere schliefen ein wenig oder entspannten sich auf andere Weise. Ein sehr motivierter Schüler hatte sogar extra sein grammatisches Beiheft für unterwegs mitgenommen, um die französische Grammatik nochmal durchzugehen und nutzte die Zeit damit sehr sinnvoll, im Stile eines Musterschülers, wie er auch selbst feststellte.

 

Nach der ca. 10 stündigen Anreise, mit einem Umstieg in Mannheim vom ICE in einen TGV, kamen wir gegen 17 Uhr pünktlich und ohne Probleme am Gare de l’ Est in Paris an. Bei der Ankunft empfing uns am Bahnhof eine französische Lehrerin, um uns durch das Pariser Bahnlabyrinth zu unserer Gastschule zu führen. Bei Getränken und kleinen Snacks sahen wir dort unsere Austauschpartner das erste Mal und es gab erste persönliche Kontaktaufnahmen. Nach diesen ersten zaghaften Gesprächen auf Französisch wurden wir dann direkt ins kalte Wasser geworfen und verbrachten den restlichen Abend in unserer jeweiligen Gastfamilie.

 

 

 

Le château de Versailles

Am Freitag stand bereits unser erster Ausflug an. Das Ziel war das weltberühmte Schloss von Versailles, welches wir nach einer Bahnfahrt und einem kurzen Fußweg erreichten. Zu Beginn unseres Besuches hatten wir die Möglichkeit, uns den Schlossgarten in kleinen Gruppen anzusehen. Natürlich hatten wir nicht genug Zeit, um den ganzen Garten zu besichtigen, jedoch reichte sie aus, um sich einen Eindruck von der riesigen, liebevoll angelegten Parkanlage zu verschaffen. Nachdem wir damit fertig waren, trafen wir uns wieder, damit wir unsere von den Gastfamilien vorbereiteten Lunch-Pakete essen konnten. Danach hatten wir endlich die Möglichkeit, das Schloss von innen zu besichtigen. Für uns waren dabei vor allem der Spiegelsaal und das Schlafzimmer des Königs am Beeindruckendsten. 
 

 

Die Besichtigung Montmartres

Am Freitag, also dem 1. Tag unseres Parisaufenthalts, machten wir uns, nach der Besichtigung des Schlosses von Versailles, auf den Weg nach Montmartre, ein im Norden von Paris gelegener Hügel, und zu dem sich dort befindenden kleinen Künstlerviertel.

Vorort wurden wir von unseren französischen  Austauschpartnern empfangen, die sich bereits in mehrere Kleingruppen eingeteilt hatten, um eine Rally durch das Viertel zu veranstalten.

Also zogen wir los durch die engen Gassen, mit den dort gelegenen kleinen Läden und Cafés, stiegen über die steilen Treppen immer weiter den Hügel hinauf und beantworteten unterwegs die Fragen, beispielsweise mussten wir auf Straßennamen oder die Menükarte eines dort gelegenen Cafés achten.

Anschließend fand sich die gesamte Gruppe wieder zusammen und besichtigte gemeinsam die weiße Basilika Sacré-Cœur, welche aufgrund ihrer prunkvollen vergoldeten Verzierungen und zahlreichen Gemälde an Decken und Wänden sehr beeindruckend war.

Mit einem Gruppenfoto endete dieser Ausflugstag und wir fuhren zurück nach Asnières-sur-Seine.  

 

 

 

 

 

Gala-Abend

Am Freitag fand dann zum Abschluss eines tollen Tages gegen 19h30  in der Schule der Gala-Abend der gesamten Oberstufe statt, welcher mit einer kurzen Rede der Organisatoren eröffnet wurde.

Alle Lehrer und Schüler waren schick angezogen und es gab ein großes Buffet mit einer reichen Auswahl an Getränken und vielen französischen Leckereien sowie Kuchen, Pizza und vieles andere.

Der Gala-Abend fand hauptsächlich in zwei großen Räumen statt. In der zum Partyraum umfunktionierten Cafeteria hat die Schülerband „Lava Bow“ die Gäste musikalisch unterhalten. Die Schüler, die nicht dort waren, befanden sich entweder im Partykeller und tanzten zur Musik vom DJ oder vergnügten sich anderweitig auf dem Schulhof.

Nach knapp vier Stunden neigte sich ein sehr gelungener Abend dem Ende zu und die Schüler gingen nach und nach wieder mit ihren Austauschpartnern nach Hause, um sich von einem langen Tag auszuruhen.

 

 

Bonjour le weekend!

Nach unserer Ankunft und der am Freitag neu gewonnenen Eindrücke, freuten sich viele bereits auf ein entspanntes Wochenende gemeinsam mit ihren Austauschpartnern und deren Familien. Aber ganz so entspannt wurde das Wochenende dann doch nicht, denn unsere Austauschpartner meinten es gut mit uns und zeigten uns viele Attraktionen in Paris. 

Unter anderem erhielt manch einer von uns das Privileg, „La Joconde“ (die Mona Lisa) aus erster Reihe im Louvre zu bestaunen, um dann zu merken, dass sie doch gar nicht so groß ist. Andere zog es eher in die französischen Boutiquen zum Shoppen und Souvenirs sammeln. 

Samstagabend fand eine inoffizielle Willkommensparty bei einem der Austauschpartner statt, bei der ordentlich geredet und gelacht wurde. Dies geschah wohl so laut, dass die Nachbarn die Polizei vorbeischickten und wie durch Zufall kamen genau in diesem Moment unsere Lehrerinnen entlang geschlendert, welches bei dem einen oder anderen für Verwirrung sorgte. Die Polizisten entpuppten sich aber als sehr nette und hilfsbereite Leute und baten uns nur, etwas leiser zu feiern.

Sonntagmorgen ging es bei sonnig-windigem Wetter dann ausgeschlafen gleich weiter durch Paris, sodass die Woche frisch erholt gestartet werden konnte. 

 

 

Das Leben in einer französischen Familie 

Alle, die beim Frankreich-Austausch teilgenommen haben, durften eine Woche bei der Familie des Gastschülers leben, für alle etwas komplett Neues. Nach dem Aufstehen aus den teilweise etwas zu kurzen Betten, isst man morgens in Frankreich  fast nichts, auch an den Wochenenden nicht. Das, was es gab, war dann aber sehr „französisch“, wie Croissants und Café. Nach dem Mittagessen gab es um ca. 16 Uhr ein kleines << Goûter>>, wodurch das Abendessen dann auf 21 Uhr verschoben wurde.

Der Raum, in dem sich die Toilette befand, hatte bei vielen Gastfamilien kein Waschbecken, dieses befand sich in einem anderen Raum. Dieser Umstand führte zu vielen Verwirrungen. 

Zu regelrechten Angstzuständen führte das Verhalten der Franzosen im Verkehr, weder Blinken noch rechts-vor-links waren an der Tagesordnung, sogar die Tempolimits wurden teilweise um 40 km/h überschritten, sodass so mancher Unfall nur mit einer Vollbremsung vermieden werden konnte.

Trotz der anderen Gewohnheiten der Franzosen war die Zeit in Frankreich sehr schön, denn überall würde man herzlichst aufgenommen und hilfsbereit versorgt.

Alors, c'etait très bien mais trop court. Au revoir Paris. On va te revisiter.

Fabian B. und Paul

 

 

 

La cuisine française

Während unseres Aufenthalts in Paris haben wir viele verschiedene Spezialitäten aus der französischen Küche probieren können. Besonders beliebt und natürlich auch sehr typisch französisch waren dabei vor allem Crêpes, Croissants, Quiche, Baguette und auch kleine süße Leckereien wie Macarons oder Eclaires, die viele von uns am letzten Tag für zu Hause mitnahmen. Schon am ersten Abend wurden wir mit selbstgemachten Leckereien der französischen Schüler empfangen und zum Abschluss gab es am letzten Abend in einer typisch französischen Crêperie jeweils einen herzhaften und einen süßen Crêpe für jeden von uns.
Chiara Bähr & Lena Thieben, 11/3

 

 

Salut nouvelle semaine!

Die neue Woche starteten wir mit einem sehr stressigen, aber schönen Programm. Zuerst besuchten wir die Opéra Garnier. Es war sehr prunkvoll: Alles vergoldet und riesengroß.

Jeder war beeindruckt! Auf dem Weg zum Picknick im Tuileriengarten, gingen wir am berühmten Ritz-Hotel vorbei. Der 'Jardin des Tuileries‘ liegt direkt am Louvre, 

also machten manche Schüler anstelle des Picknicks einen Abstecher dorthin. 

Danach schlenderten wir auf den Champs-Élysées bis zum Arc de Triomphe. 

Anschließend fuhren mit der Métro weiter zum Eiffelturm. 

Alle 720 Stufen stiegen wir hoch, extrem anstrengend. Aber der wunderschöne Ausblicküber ganz Paris hat uns die schmerzenden Beine vergessen lassen.

Jedoch konnten wir nicht so lange oben bleiben, da eine Bootsfahrt auf der Seine 

gebucht war und diese 15 Minuten früher abfuhr als geplant.

Als wären die Treppen hoch auf den Eiffelturm nicht anstrengend genug gewesen,

mussten wir also zum Boot sprinten, welches wir aber  noch rechtzeitig erreicht haben.

Die Fahrt war sehr schön, da man eine tolle Aussicht auf viele Sehenswürdigkeiten hatte. 

Danach fuhren wir wieder nach Asnières und manche aßen auf dem Weg dorthin nocheine besonders leckere Waffel bei Fred’s.

Unsere Austauschpartner holten uns an der Schule in Asnières ab und 

wir hatten einen entspannten Abend bei unseren Gastfamilien.

Das war unser Montag!

Zoe & Nadine

 

 

 

Schulalltag in Frankreich

Heute, am 19. März, begleiteten wir unsere Corres einen Tag lang bei ihrem Schulalltag. Die 1.Stunde begann für alle um 8 Uhr morgens. 
Ein Unterschied zu unserer Schule hier in Deutschland ist, dass eine Schulstunde 55 Minuten dauert. Außerdem ist uns aufgefallen, dass der Unterricht nicht wie bei uns interaktiv ist, sondern eher frontal. Übrigens herrscht hier absolutes Handyverbot!
Obwohl der ganze Unterricht auf Französisch war und wir nicht viel verstanden haben, erkannten wir dennoch, dass es um die empirische Standardabweichung in Mathe ging. 
Im Gegensatz zu unserer 25 minütigen Caftapause gibt es in Frankreich eine 2-stündige Mittagspause, in der sowohl in der hauseigenen Kantine, als auch zu Hause gegessen werden kann. 
Nach Schulende gingen wir aufgrund einer Einladung des Bürgermeisters zum Rathaus von Asnières. Dort wurden wir herzlichst mit einer Rede und einem kleinen Buffet empfangen.
Insgesamt haben wir einen guten Einblick in das Schulleben bekommen und freuen uns auf den Besuch der Franzosen. 
Nele, Luca & Laura

 

 

Musée d’Orsay – Notre Dame – Quartier latin

Auch am Mittwoch haben wir uns wie gewohnt um 8 Uhr an der Schule getroffen und sind gemeinsam mit der Metro zum Musée d'Orsay gefahren. 
Auf dem Weg vom Bahnhof dorthin hielten wir noch an einer Boulangerie an, um uns etwas zu stärken und gegebenenfalls ein paar Mitbringsel zu kaufen.

Angekommen im Musée d'Orsay bekamen wir Audio Guides, mit denen wir Informationen zu den einzelnen Kunstwerken oder zum Gebäude anhören konnten. 
Das Gebäude, das zur Weltausstellung in Paris um 1900 eröffnet wurde, war früher ein Bahnhof. Auch heute erkennt man noch die große Bahnhofsuhr. 
In der Ausstellung haben wir Statuen von u.a. Bourdelle, oder Gemälde von Van Gogh und Gauguin anschauen können. 
Während die Einen das Selbstportrait Vincent Van Goghs betrachteten, nutzten Andere die Zeit, um sich beim Rolltreppenlaufen sportlich zu betätigen.

Anschließend spazierten wir an der Seine entlang, vorbei an den Ständen der Bouquinisten, bis zur Kathedrale Notre-Dame. 
Nachdem alle ausgiebig Fotos gemacht hatten, schauten wir uns die beeindruckende Kathedrale von innen an. 
Danach erhielten wir alle einen Stadtplan und machten uns selbstständig auf den Weg, um im Quartier Latin oder Le Marais etwas zu essen oder Souvenirs für Zuhause zu besorgen. 
Im Jardin du Luxemburg trafen wir uns alle wieder und genossen noch ein bisschen die Sonne, bevor wir mit der Metro wieder in Richtung Asnières fuhren. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abreise

Nach einer Woche, die, wie immer wenn man unterwegs ist, viel zu schnell vergangen ist, traten wir mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen die Heimreise an. Es hieß Abschied nehmen von Paris, unseren Gastfamilien und vor allem unseren Austauschpartnern. Doch in diesem Abschied steckte auch schon wieder ein bisschen Vorfreude auf unser Zuhause in Deutschland, wo wir am Abend schließlich alle heil und gesund angekommen sind.

Dieser Abschied ist allerdings nicht für lange, denn vom 7.5. bis zum 14.5. kommen die Franzosen zum Gegenbesuch in die Nähe der schönsten Stadt der Welt!

 

 

Seite zuletzt geändert am 05.04.2019, 11:06 Uhr von Sascha Sobkowiak
 

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