Ein Blick ins Universum und die Frage deines Lebens

 

So schau nachts in das Firmament des sternenübersäten Himmels, in seine hingebungsvolle Weite und beschreibe, was sich in dir regt? Was vermagst du zu spüren?

 

Eine berauschende, deinen Geist durchdringende Schönheit erhebt sich vor deinem Auge. Jene Schönheit berührt dich wie der kühlende Wind eines heißen Sommertages. Du bist von Gänsehaut durchdrungen, gebannt von dem Leuchtschein des Mondes in deinen Augen,  überwältigt von der Ferne der Sterne, vor Ehrfurcht erstarrt angesichts der harmonischen Komposition der Schöpfung über dir. Du denkst an all die vollkommene Schönheit und Liebe, der du im Leben auf Erden begegnen kannst: der Schönheit eines fließendes Baches in tiefen Laubwäldern, der betörenden Melodie deiner Lieblingsmusik oder der herzlichen Umarmung deiner Eltern oder deiner besten Freunde. Du kannst nicht davon lassen, die Schönheit der Welt zu besingen. Grandios und herrlich, eine Hymne ans Leben.

 

Doch da ist noch mehr! Ein anderes, unheimlicheres Gefühl erstarkt in dir, abermals spürst du deine Gänsehaut, je länger du über alles Wahrgenommene nachdenkst. Ein unheimlicher Sog ergreift dich plötzlich vom unverhüllten Anblick in die Ferne der Dunkelheit. Du beginnst die mitleidslose Kälte von da draußen zu spüren, die unbarmherzige Leere und Einsamkeit jener unendlichen Weiten zu begreifen und erkennst allmählich, wie klein und verletzlich du als Mensch bist und wie wenig du dein Dasein kontrollieren kannst. Du erkennst die Zerbrechlichkeit des Lebens und deine Grenzen. So selbstbewusst, so erfolgreich, so beliebt, so intelligent du im Leben auch immer werden magst, der schieren Urgewalt des Universums wirst du immer machtlos ausgeliefert sein. Schauderhaft, erschreckend, ein Sinnbild für die menschliche Ohnmacht.

 

So bleiben nun Fragen in der Tiefe des Raumes zurück, ein flüsterndes Etwas in deinem wachen Geist, jedoch eindringlich wie der Hilferuf eines Ertrinkenden: Wer oder was kann dich hieraus befreien?  Befreien aus dem Strudel des Nichts, und sogleich befreien zum festen Glauben an das Gute und Schöne. Wer kann dein Zweifeln und Verzweifeln mindern und deine Hoffnung nähren?

 

Die Überlieferungen der großen Religionsstifter, seien es die Veden, der Tanach, der Pali-Kanon, das Neue Testament oder der Koran, und ihre gläubigen Anhänger glaubten und glauben seit jeher fest daran, in Gott jenen heiligen Befreier auszumachen, um die Antwort auf die Frage aller Fragen zu erreichen zu suchen: Welchen tieferen Sinn, welches bedeutende Ziel hat mein endliches Leben in der Unendlichkeit des Raumes und der Unendlichkeit der Zeit?

 

Und wann beginnst du mit dieser Suche nach der Antwort auf die Frage deines Lebens?

 

Thomas Korosik

 

Seite zuletzt geändert am 18.10.2018, 09:15 Uhr von Sascha Sobkowiak
 

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