Thema: Photoisomeration von Rhodopsin

Adresse:  Neurobiology Gary G. Matthews: http://www.blackwellpublishing.com/matthews/rhodopsin.html

Handreichung von Laura Westphal und Svenja Liermann

 

Beschreibung des Videos:

 

rhodopsin

Das erste Bild zeigt einen vergrößerten Ausschnitt von dem Außensegment eines Stäbchens, den Sinneszellen der Augen, wo noch eine Nahansicht des inneren Aufbaus von Rhodopsinmo­lekü­len und Plasmamem­bra­nen er­kenn­­bar ist.

 retinal und opsin  

Im nächsten Bild wird ohne Lichtein­fluss ein Rhodopsin in einer Doppellipid­schicht (Bilayer) dargestellt, dieses be­steht aus Retinal (11-cis Retinal) und Opsin. Das Opsin geht durch die Rhodopsinmoleküle hindurch und ver­bindet sie, welche unten verwickelt sind und HOOC tragen. Oberhalb der Lipid­dop­pelschicht befindet sich H2N am Opsin.

Durch eine Ansicht von oben (top view) lässt sich der Aufbau der im Kreis angeordneten Rhodopsinmoleküle erfas­sen. 

 Lichtreiz  

 

In der linken unteren Bildecke befindet sich ein Lichtschalter. Mit einem Mausklick wird ein Lichtblitz erzeugt, wodurch sich die Moleküle voneinander entfernen, das Retinal sich streckt und das Opsin sich abwickelt. Durch den Lichtreiz drehen sich die Rho­dopsinmoleküle nach außen. Dies ist auch in der Top View deutlich er­kenn­bar.

 

 

 

 

Erklärung zur Graphik:

Für das Sinnessystem der Augen stellt sichtbares Licht den Reiz für die Sinneszellen dar. Die Netzhaut des Auges trägt auf der lichtabgewandten Seite Sinneszellen (Fotorezeptoren), die Stäbchen und Zapfen. Diese reagieren auf unterschiedliche Reize. Die 120 Millionen Stäbchen sind dämmerungsempfindlich, die 6 Millionen Zapfen sind tagesempfindlich und auch für das Farbensehen zuständig.

 

Der Aufbau von Stäbchen und Zapfen ähnelt sich.

Jedoch enthalten Stäbchen im Außensegment den Sehpurpur, das Rhodopsin. Dieses Molekül besteht aus einem großen Eiweißmolekül, dem Opsin und ein, von dem Opsin eingeschlossenes, 11-cis-Retinalmolekül.

Eine Eigenschaft des Rhodopsin ist, dass es sich unter Lichteinfluss verändern kann, so werden Lichtreize in Aktionspotentiale umgewandelt. Einfallendes Licht wird von den Rhodopsinmolekülen absorbiert, die Moleküle werden zu aktivierten Rhodopsin (Rh*). Dadurch wird das Retinal gestreckt und der cytoplasmische Schwanz entwindet sich.

 

Glossar:

 

Englischer Begriff

Deutscher Begriff

Outer segment of rod

Außensegment eines Stäbchens

Top view

Oberansicht

Coiled cytoplasmic tail

Verwindeter cytoplasmischer Schwanz

Uncoiled cytplasmic tail

Entwindeter cytoplasmischer Schwanz

To reveal

zum Vorschein bringen, aufdecken

 

 

Seite zuletzt geändert am 18.02.2009, 09:34 Uhr von Gebhard Kraft
 

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