Bericht vom 53. Physik-Ferienkurs an der Hamburger Sternwarte Bergedorf

 

 

 

 

Morgens am 18.10.2016 um 8:00 Uhr ging die lange Reise, die insgesamt zwei Stunden dauerte, von Neu Wulmstorf nach Bergedorf los.

Dort angekommen folgte ich den Schildern zur Bibliothek und wurde von vielen bereits sitzenden Schülerinnen und Schülern sowie Betreuern begrüßt.

Nach einer 20-minütigen Einführung durch den Kursleiter konnten alle Teilnehmer zu ihren zugeteilten Betreuern gehen und mit denen auch sofort in die Experimente einsteigen.

Diese fanden in separaten Büros statt und konnten durch modernste Technik überzeugen. Ich durfte den Versuch „Atmosphären von Venus, Erde, Mars“ am Vormittag durchführen und hatte darüber hinaus noch die Möglichkeit, mich mit der zuständigen Betreuerin über ihre Erfahrungen als Studentin zu unterhalten. Der Versuch wurde am PC durchgeführt und bestand aus lehrreichen Texten sowie verschiedenen Rechenaufgaben.

 

Nach gut drei Stunden gab es ein stärkendes Mittagessen in der Cafeteria auf dem Gelände der Sternwarte. Anschließend hielt einer der dienstältesten Professoren in der Bibliothek einen Vortrag über moderne Astronomie und brachte die Teilnehmer somit auf den neuesten Stand der Forschung. Unter anderem ging es um die verschiedenen Möglichkeiten, wie Sterne, Galaxien und Planeten mithilfe von verbesserter Technik (beispielsweise Röntgenstrahlung) noch besser sichtbar gemacht werden können. Jedoch waren die meisten Zuhörer schon relativ müde, sodass kein aufmerksames Publikum vorzufinden war.

 

Am späten Nachmittag startete dann der zweite Teil des Ferienkurses mit einer Neuzuteilung der Teilnehmer an die Betreuer. Ich hatte die Möglichkeit mir das Experiment „Atmosphären-Modelle“ anzuschauen und dabei verschiedene Computerberechnungen für Stern und Planetenatmosphären anzustellen. Außerdem habe ich mithilfe des Programms „Gasbox Absorption“ die Temperatur von Gasen und die Konzentration von Stoffen verändert, um nach Erstellung einer Tabelle eine grafische Darstellung zu ermöglichen. Nach einigen Spielereien mit dem Programm fand ich sogar einige Tricks heraus, wie ich bestimmte Darstellungen optimieren kann, um dadurch noch genauere Ergebnisse zu erhalten. Damit war dieser Versuch nach drei Stunden auch beendet.

 

Die Überreichung der Urkunden für eine erfolgreiche Teilnahme am Physik-Ferienkurs fand wie die Einführung am Tagesanfang in der Bibliothek statt, die eindeutig das Highlight am gesamten Ferienkurs war, da diese eine besondere altmodische Atmosphäre vermittelte.

 

Am Ende des langen Tages bin ich zwar müde, aber mit gutem Gefühl was gelernt zu haben nach Hause gefahren.

 

 

 

 

Johannes Schulz, 12. Jahrgang, 20.10.2016

 

 

Seite zuletzt geändert am 21.10.2016, 10:00 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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